Unterwegs daheim

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Archiv für September 28th, 2008

Bücher aufräumen

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Es tu tmir weh, Bücher wegzuwerfen, aber der Platz ist begrenzt. Wichtige Bücher sollen mir ins Auge springen können, und das geht besser, wenn ihr Blick auf mich nicht von anderen gestört wird.

Bücher wegwerfen heißt für mioch immer auch, ein Stück meines Lebens wegzuwerfen.  Mein früheres Engagement für die Gewerkschaften. Wer interessiert sich noch für die Arbeit der Ortskartelle? Sollen die Gewerkschaften die Menschen (welche?) auch über ihr Wohnumfeld ansprechen? Heute sage ich: Ich will uach die Zeugen Jehovs nicht vor der Haustür haben.

Heimatkunde? Gut, aber ich habe keine Zeit mehr für sie und ohne “Begleitpersonen” udn Begleitveranstaltungen ist mir der Zugang zu Büchern zu dürr und dünn. Ich merke auch: Wenn ich ein Thema schon seit langer Zeit nicht mehr in der Hand gehabt habe und ich nehme es wieder in die Hand, dann muss es mir auch etwas ansprechender entgegenkommen.

Je älter die Texte, desto besser, desto größer ihre Chance, im Regel zu bleiben.  Philosophie ist und bleibt gültig. Ein 40 Jahre alter Kommentar zur Hegel`schen Rechtsphilosophie ist auch heute noch gültig.

Zeitschrift mit wichtigen udn unwichtigen Aufsätzen – ich habe nicht mehr die Geduld, Spreu vom Weizen zu trennen. Weg damit.

Tendenz: Klassische Texte ins Regal. Klassische Texte erweitern. Lektüre für unterwegs und fürs Bett. Aktuelle Informationen und Informationen aus aktuellem Anlass hole ich mir besser aus dem Web.

EDV-Bücher sollte man nicht kaufen. Sie sind teuer und man kann sie bald wieder wegwerfen.

Geschrieben von xd40

28. September 2008 um 11:12 am

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